Das große Krabbeln
Nach 8 Wochen Corona-Pause konnten wir in der Schule endlich wieder mehr Kinder im Unterricht begrüßen. Den Anfang machten die Viertklässler. Die Freude über das Wiedersehen war riesengroß. Doch einiges hatte sich verändert. Überall hingen Schilder. Markierungen fanden sich auf den Fußböden, vor der Tür und auf den Spielgeräten. Alle trugen Schutzmasken. Und dann waren da noch jede Menge neue Regeln. „Das liegt an Corona!“, wussten gleich alle zu sagen. Eine Frau konnte uns das noch genauer erklären. Gemeinsam mit einem Koffer voller kleiner Tierchen besuchte sie alle Stammgruppen: Frau Petsch, unsere „Expertin für Viren, Bakterien und Krabbeltierchen“. Im Gepäck: Viren, Bakterien und andere krankmachende Organismen zum Anfassen. Mit dabei waren eine ordentliche Erkältung, eine dicke Laus, leuchtende Staphylokokken, eine vollgesogene Zecke, eine Salmonelle, eine dicke Bettwanze und noch Vieles mehr. Da Frau Petsch sich mit Hygieneregeln aber genauso gut auskennt wie mit diesen Organismen, waren all diese nicht ansteckend für uns. 🙂 Nachdem wir die verschiedenen Organismen in x-facher Vergrößerung in der Hand gehalten hatten, erfuhren wir von Frau Petsch, wie wir uns gut vor ihnen schützen können. Das Wichtigste wussten wir aber schon: Der beste Schutz ist das Händewaschen. Frau Petsch hatte eine Schwarzlichtlampe dabei, die uns verdeutlichte, wo wir beim Händewaschen zukünftig noch genauer sein sollten. Vielen Dank dafür!





